10.000 Megawatt Leistung aus EEG-Anlagen

09.12.2016 | News

Windpark Düngstrup

Das zehntausendste Megawatt in Statkrafts virtuellem Kraftwerk: Windpark Düngstrup

Leistungsstärker als jedes konventionelle Kraftwerk und dazu noch flexibler steuerbar: Statkraft bündelt seit Dezember über 10.000 MW erneuerbare Energie mit virtueller Hilfe.

Im Dezember 2016 überschritt das durch Statkraft steuerbare Erneuerbaren-Portfolio erstmals die 10.000 MW-Marke.

Das virtuelle Kraftwerk, in dem die steuerbaren Wind- und Solar-Anlagen gebündelt werden, ist damit deutlich größer als das größte konventionelle Kraftwerk der Welt, das Atomkraftwerk Kashiwazaki-Kariwa, in Japan.

Das zehntausendste Megawatt in Statkrafts virtuellem Kraftwerk liefert die Firma WestWind Energy aus Kirchdorf in Niedersachsen durch den kürzlich in Betrieb genommenen Windpark Düngstrup. Der Windpark Düngstrup ist mit seinen hocheffizienten Anlagen des Typs Enercon E-115 und einer Nabenhöhe von 149 Metern ein Beispiel für die moderne Energieversorgung durch Windkraft.

Die Direktvermarktung bei Statkraft startete 2011 mit einem Portfolio von 2.000 MW - damals noch unter dem Grünstromprivileg, dem Vorgänger des Marktprämienmodells. Seitdem ist die Gesamtleistung des Direktvermarktungs-Portfolios stetig gestiegen.

„Zum Start des Marktprämienmodells 2012 waren weder für die Direktvermarkter noch für die Netzbetreiber die von EEG-Anlagen erzeugten Strommengen sauber prognostizierbar“, erinnert sich Janosch Abegg, Leiter der Direktvermarktung bei Statkraft. Deshalb mussten damals, zum möglichen Ausgleich von Fehlprognosen, mehr konventionelle Kraftwerke am Netz gehalten werden als heute.
„Mit der Anbindung von EEG-Anlagen an virtuelle Kraftwerke sind die Prognosen nun viel genauer. Zudem lassen sich die Anlagen wesentlich flexibler als ein konventionelles Kraftwerk steuern. Deshalb war die Direktvermarktung meiner Meinung nach die wichtigste Bedingung dafür, die Energiewende weiterführen zu können.“, findet Abegg.